Leckeres Salat-Rezept von den Ernährungs-Docs: Spitzkohlsalat mit Paprika und Erdnussdressing

Leckeres Salat-Rezept von den Ernährungs-Docs: Spitzkohlsalat mit Paprika und Erdnussdressing

In deutschen Küchen erlebt der Spitzkohl gerade sein großes Comeback. Die Ernährungs-Docs haben diesem unterschätzten Gemüse mit ihrem innovativen Salat-Rezept zu neuer Popularität verholfen. Spitzkohlsalat mit Paprika und Erdnussdressing vereint knackige Frische mit cremiger Würze und beweist, dass gesunde Ernährung alles andere als langweilig sein muss. Der mild-süßliche Spitzkohl harmoniert perfekt mit der Süße der Paprika, während das nussige Dressing dem Ganzen eine exotische Note verleiht. Diese Kreation ist nicht nur ein Fest für die Geschmacksnerven, sondern liefert auch wertvolle Nährstoffe, die unser Körper täglich braucht. Besonders hervorzuheben ist der hohe Vitamin-C-Gehalt, der unser Immunsystem stärkt, sowie die wertvollen Ballaststoffe, die unsere Verdauung unterstützen. Das Beste daran: Die Zubereitung ist kinderleicht und in weniger als 30 Minuten steht dieser farbenprächtige Salat auf dem Tisch.

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Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1.

Beginnen wir mit der Vorbereitung des Spitzkohls. Entfernt zunächst die äußeren, welken Blätter und schneidet den Strunk am unteren Ende heraus. Der Strunk ist der harte, holzige Teil am Kohlende. Halbiert den Kohl längs und schneidet ihn dann in sehr feine Streifen. Je feiner die Streifen, desto zarter wird euer Salat. Wenn ihr einen Gemüsehobel besitzt, könnt ihr diesen verwenden – das geht schneller und die Streifen werden schön gleichmäßig. Gebt die Kohlstreifen in eine große Schüssel.

2.

Nun kümmern wir uns um die Paprika. Wascht die roten und die gelbe Paprika gründlich unter fließendem Wasser. Halbiert sie, entfernt die Kerne und die weißen Trennwände im Inneren. Diese schmecken leicht bitter und haben in unserem Salat nichts zu suchen. Schneidet das Paprikafleisch in dünne Streifen, etwa 3-4 Millimeter breit. Die bunten Paprikastreifen bringen nicht nur Farbe, sondern auch eine angenehme Süße in den Salat.

3.

Jetzt bereiten wir das herzhafte Erdnussdressing zu, das diesem Salat seinen besonderen Charakter verleiht. Gebt die Erdnussbutter in eine kleine Schüssel. Fügt das Sesamöl, den Reisessig, die Sojasoße und den Honig hinzu. Das Sesamöl bringt eine nussige Tiefe, der Reisessig sorgt für die nötige Säure und der Honig rundet mit seiner Süße ab. Würzt mit Ingwerpulver und Knoblauchpulver. Verquirlt alles kräftig mit einem Schneebesen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.

4.

Falls das Dressing zu dick ist, fügt esslöffelweise lauwarmes Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das Dressing sollte cremig sein, aber dennoch gut fließen können. Schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab. Wichtig: Seid vorsichtig mit dem Salz, da die Sojasoße bereits salzig ist.

5.

Gebt die Paprikastreifen zum Spitzkohl in die große Schüssel. Gießt etwa drei Viertel des Dressings über das Gemüse. Hebt den Rest des Dressings für später auf. Vermengt nun alles gründlich mit den Händen oder zwei großen Löffeln. Massiert den Kohl regelrecht mit dem Dressing – dadurch wird er weicher und nimmt die Aromen besser auf.

6.

Lasst den Salat nun mindestens 10 Minuten ziehen. In dieser Zeit weicht der Kohl auf und wird zarter. Die Aromen verbinden sich miteinander und entwickeln ihr volles Potenzial. Ihr könnt den Salat auch bereits am Vortag zubereiten – er hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu zwei Tage und wird dabei sogar noch besser.

7.

Kurz vor dem Servieren hackt ihr die gerösteten Erdnusskerne grob. Sie sollten noch etwas Biss haben und nicht zu fein werden. Röstet die Sesamsamen in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 2-3 Minuten an, bis sie duften und leicht gebräunt sind. Achtung: Sesamsamen brennen schnell an, also bleibt dabei und schwenkt die Pfanne regelmäßig.

8.

Richtet den Salat auf einer großen Servierplatte oder in einzelnen Schalen an. Verteilt die gehackten Erdnüsse und die gerösteten Sesamsamen darüber. Träufelt das restliche Dressing dekorativ über den Salat. Euer gesunder, knackiger Spitzkohlsalat ist nun servierbereit und wird eure Gäste begeistern.

Lena Küstenmacher

Tipp vom Chefkoch

Wenn ihr den Salat intensiver würzen möchtet, fügt dem Dressing einen halben Teelöffel Chiliflocken oder etwas Sriracha-Sauce hinzu. Das verleiht ihm eine angenehme Schärfe. Der Spitzkohl lässt sich übrigens wunderbar durch Weißkohl oder Chinakohl ersetzen, falls ihr keinen Spitzkohl findet. Für eine proteinreichere Variante könnt ihr geräucherten Tofu in Würfeln oder gebratene Hähnchenbrust-Streifen hinzufügen. Wenn ihr das Dressing am Vortag zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt, intensivieren sich die Aromen noch mehr. Gebt das Dressing aber erst kurz vor dem Servieren über den Salat, damit er schön knackig bleibt. Ein kleiner Trick: Massiert den Kohl mit etwas Salz, bevor ihr das Dressing hinzufügt – das macht ihn noch zarter.

Erfrischende Getränkebegleitung

Zu diesem asiatisch inspirierten Salat passt hervorragend ein trockener Riesling oder ein Grauburgunder. Die leichte Säure und die fruchtigen Noten dieser Weißweine harmonieren perfekt mit dem nussigen Dressing und der Süße der Paprika. Wer lieber alkoholfreie Alternativen bevorzugt, sollte einen gekühlten grünen Tee oder einen Ingwer-Zitronen-Eistee probieren. Auch ein spritziges Mineralwasser mit einem Spritzer Limette erfrischt wunderbar und lässt die Aromen des Salats zur Geltung kommen.

Zusätzliche Info

Spitzkohl, auch Filderkraut genannt, ist eine alte Kohlsorte, die besonders in Süddeutschland traditionell angebaut wird. Im Vergleich zu seinem runden Verwandten, dem Weißkohl, ist er deutlich zarter, milder im Geschmack und leichter verdaulich. Die Ernährungs-Docs empfehlen Spitzkohl besonders wegen seines hohen Gehalts an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Er enthält zudem Glucosinolate, sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken. Die Kombination mit Erdnüssen ist nicht nur geschmacklich interessant, sondern auch ernährungsphysiologisch sinnvoll: Die gesunden Fette der Nüsse helfen dem Körper, die fettlöslichen Vitamine aus dem Gemüse besser aufzunehmen. Dieses Rezept vereint also Genuss mit gesundheitlichem Nutzen – genau das, wofür die Ernährungs-Docs stehen.

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