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Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung, der Ruhe, der Familie. Einfach einmal runterkommen, durchatmen, loslassen. Ganze Tage auf dem Sofa verbringen, endlose Gespräche führen, Bücher lesen. Tee trinken, Plätzchen essen, ausschlafen. So verbringe ich die Weihnachtsfeiertage mit meiner Familie.

Rückblick

Wenn ich auf das Jahr 2019 zurückblicke, dann bin ich stolz, überwältigt, aber auch froh, dass es vorbei ist. Das Jahr hat am 01. Januar schlecht begonnen und ist dann Gottseidank jeden Tag besser geworden. Ich habe meinen einjährigen Master in Amsterdam abgeschlossen. Und gleich mit einem anderen zweijährigen angefangen. Weil’s Spaß macht. Ich bin umgezogen, habe Wände gestrichen, Fenster geputzt und IKEA Möbel aufgebaut.

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Das Jetzt

Mittlerweile bin ich mehrfache Pflanzenmutti, backe eigenes Sauerteigbrot und freue mich jede Woche auf den Samstag, um auf den Markt zu gehen und meinen Wocheneinkauf zu erledigen. Mein Leben ist herrlich konservativ geworden. Diese unspektakulären Routinen tun mir allerdings gut – so ein Research Master als Teil des PhD Programms ist einfach unfassbar anstrengend (ich bin am Tinbergen Institut und werde (hoffentlich, haha) in Economics promovieren).

Backe, backe Kuchen…

…der Ofen hat gerufen!

Erinnert ihr euch noch? Ich hatte in meinem letzten Jahr keinen Backofen (Studentenwohnheim…) und habe die ganze Zeit rumgejammert. Kein Kuchen, kein Ofengemüse. Und ratet mal, wer sich einfach 2 Monaten Zeit gelassen hat, um das erste Ofengemüse und den ersten Kuchen zu backen. Tja. ICH. Meine Koch- und Backabenteuer haben sich in August, September und Oktober auf Spiegeleier und frische Pasta von Albert-Heijn beschränkt.

Daher auch die Ruhe hier auf dem Blog…

So. Ich bin zurück. Zu lange keine Kuchenkrümel mehr im Wohnzimmer verteilt, Honig und Nüsse auf dem ganzen Tisch dekoriert oder Abende lang Bilder bearbeitet, nur um dieses wunderschöne Hobby auszuleben. Ich habe es vermisst! Diese Woche durfte ich mit Vroni arbeiten…

Heute: Ms. Quitte meets Mr. Spekulatius

Knackiges Früchtchen auf der Suche nach süßem Partner. Place to be: Saftiger Cheesecake.

Eigentlich bin ich ja Team Marmelade mit Stückchen. Allerdings ist ein Gelee echt wunderbar als Topping von Kuchen – es passt sich nämlich an und legt sich smooth auf die Oberseite. Das Quittengelee von Maintal ist bei diesem Rezept zwischen Spekulatius und Kuchen und ebenfalls auf der Oberseite als „Guss“. Und was soll ich sagen: Die Combo ist herrlich!

Schnappt euch die Schneebesen und los geht’s!

Cheesecake mit Quitte & Spekulatius

Cremiger Käsekuchen umhüllt mit fruchtigem Quittengelee und knusprigem Spekulatius
Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit1 Std.
Arbeitszeit15 Min.
Gericht: Kuchen
Keyword: Cheesecake, Käsekuchen, Quitte, Spekulatius, Weihnachten
Ergibt: 10 Stücke
Rezept von: Antonia

Zutaten

  • 70 g Butter
  • 280 g Spekulatius 130 g für den Boden plus ca. 150g für Deko
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 300 g Frischkäse
  • 300 g Magerquark
  • 50 g Speisestärke
  • Schale einer halben Zitrone unbehandelt
  • 1 Glas Quittengelee
  • 1/2 Quitte oder auch Birne/Apfel

Zubereitung

  • Eine kleine Springform nehmen und den Rand einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen lassen, 130g Spekulatius in einem Beutel fein zerkrümeln und mit Butter mischen. Den Boden der Form damit auslegen.
  • Den Backofen auf 160° vorheizen.Die Eier trennen und Eiweiße mit Zucker und Vanillezucker steif schlagen. Die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren.
  • Die Masse in die Form geben und ca. 1 Std. backen, dann im ausgeschalteten Ofen ca. 15 Min. stehen lassen und die Türe mit einem Holzlöffel zu einem Spalt öffnen.
  • Den abgekühlten Cheesecake aus der Form nehmen. Die Ränder mit Gelee einstreichen und mit Spekulatius einkleiden. Die Oberseite auch mit 3 EL Gelee bestreichen und etwas geschnittene Quitte (oder Apfel/Birne) darauf dekorieren. Am besten in der Winterkälte bis zum Verzehr kühl stellen.

Unnütze Nebenbemerkung: Wusstet ihr, dass mein Bruder mich immer Toni-Vroni genannt hat? Falls ihr Vroni, Franzl, Liesl, Resi oder Maxl heißt, eignen sich die bayerischen Fruchtgelees von Maintal Konfitüren natürlich auch super als Geschenk 😉


Bis zum nächsten Backabenteuer,

Eure Antonia


More about Antonia

Economics-Studentin in Amsterdam, die gerne in der Küche werkelt, auf Reisen geht und Rechenaufgaben löst. Wenn sie nicht gerade die Welt entdeckt, ist sie auf dem Rennrad, im Wasser oder im Yogastudio zu finden. Oder in einem kleinen Café bei einem guten Cappuccino und einem Stück Appeltaart.

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